wartschnäu

what a night!

Eine kleine Reise durch die Welt des Wachholderschnaps...

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Eine kleine Reise durch die Welt des Wachholderschnaps...

No. 209 London Dry GinUSA, San Francisco

Botanicals: Wachholder, Angelika, Zitronen- und Orangenschalen, Koriander, Kardamom, Cassia Rinde, Bergamotte.

Geschmack: Nase: Auch am Gaumen hält sich der Wacholder relativ zurück und lässt den würzig-harzigen Aromen und den Zitrus-Noten viel Raum.

Abgang: Kurz und prägnant. Wird dominiert von der herben Würze mit der leichten Fruchtigkeit.

Zusatz-Informationen: Der Name kommt davon, dass es die 209. Gin-Destillerie ist, die in den USA registriert wurde. 1882 in St. Helena auf einem Weingut eröffnet, gewann der Gin auf der Weltausstellung in Paris 1889 eine Medaille. Mit der Zeit verlandete der Betrieb, die Herstellung wurde eingestellt. Als 1999 das alte Weingut verkauft wurde, entdeckte der der neue Besitzer die Aufschrift „Registerd Distillery No. 209“ auf einer alten Scheune. So entstand der Traum, wieder Gin herzustellen. 2005 ging die neue Destillerie in San Francisco in Betrieb. Seither wird auf Maisbasis der Rohalkohol destilliert (4-fach destilliert) und dann mit 8-10 Botanicals verfeinert. Wie das Original hat der 209 inzwischen schon etliche Preise gewonnen.

Geranium Premium London Dry GinUK, Birmingham

Botanicals: Wachholder, Geranium, der Rest ist «streng geheim».

Geschmack: Vielschichtige florale Arome; der Wachholder kommt angenehm zum Tragen. Zusammen mit Muskat-Noten und den weiteren Botanicals entsteht ein komplexes, mildes und ebenso harmonisches Geschmacks-Bild.

Zusatz-Informationen: Geranium, wie auch Wacholder, wird in der Küche zum Würzen von Speisen verwendet. Einige Quellen beschreiben zudem, dass die Öle in Geranium (z.B. Geraniol, Rosenoxid, Citronelol) ebenso in vielen Früchten und Gewürzen vorkommen. Mit diesem Wissen um Geranium im Speziellen bzw. Gin im Allgemeinen, dem fundierten „Knowhow“ seines Vaters im Bereich der Lebensmittelchemie sowie der Unterstützung eines englischen Brennmeisters machte sich Erik Hammer ans Werk. 2009 wurde Geranium Premium London Dry Gin lanciert. Abgesehen von Geranien und Wacholder sind die Botanicals nicht bekannt. Bekannt ist aber, dass die Zutaten 48 Stunden in reinstem Getreidealkohol mazerieren und hierüber ihre vielfältigen, vor allem floralen Aromen abgeben. Die Destillation erfolgt in einem über 100 Jahre alten kupfernen Brennhafen, wie er auch zur Herstellung von hochwertigem Whiskey verwendet wird. Aus der Verwendung dieses alten Brennkessels resultiert auch der geringe, aber umso exklusivere Ausstoss.

The Botanist London Dry GinSchottland, Islay

Botanicals: Wacholderzapfen und Zitronenschalen, Cassia Rinde, Iris Wurzel, Koriander-Samen, Birkenblättern, Apfelminze, Pfefferminzblättern und Zitronenmelisse gesellen sich zu vielen weiteren Gewürzen und Pflanzen dazu und erzeugen das unverwechselbare Aroma.

Geschmack: Nase: Wacholderaroma, würzig-harzige Noten von Fichtennadeln und einem Hauch von Citrus. Vielfalt der verwendeten Pflanzen und Gewürze kommt zur Geltung. Mund: Weiterhin entfaltet der Wacholder seine intensiven Aromen. Süssliche Nuancen von Vanille, ein fruchtig-frischer und sehr milder und cremiger Geschmack umschmeicheln den Gaumen.

Abgang: Intensiv, Zitrusnote. Insgesamt überraschend lang und kraftvoll.

Zusatz-Informationen: Ein Land mit traditionsreichem und renommiertem Destillationshandwerk, eine der fruchtbarsten und südlichsten Inseln der Inneren Hebriden, eine Stadt an der stürmischen Westküste dieser Insel und eine Destillerie mit über 130-jähriger Geschichte. Die Rede ist von Schottland, der Insel Islay, dem Städtchen Bruichladdich sowie der gleichnamigen Whisky-Destillerie. In welcher Form sich diese Faktoren verdichten und widerspiegeln können, zeigt der Islay Dry Gin vom Produzenten Botanist Bruichladdich. 22 der 31 Gewürze und Pflanzen stammen von der fruchtbaren Insel und sind handverlesen, weshalb naheliegt, dass Islay Namensgeber der Gin-Kreation werden musste. Ein hochprofessionelles Destillationsverfahren, eine Vielfalt an Zutaten sowie ausgefallene Geschmacksrichtungen bilden den einzigartigen und charaktervollen Geschmack des Islay Dry Gin. Die Destillation hat die vielfältigen Aromen der Pflanzen schonend und behutsam in einem Gin verdichtet, der mit seinem gleichzeitig milden wie intensiven Geschmack und einem lang anhaltenden Abgang einen besonderen Reiz auf Geniesser ausübt. Nicht zuletzt macht die begrenzte Stückzahl den The Botanist Islay Dry Gin zu einer beliebten Rarität.

Martin Millers Dry Gin London Dry GinUK, London

Botanicals: Wacholder, Koriander, Angelika, Lakritze, Cassia, Florentiner Schwertlilie und etwas Limettenschale. Bitterorangen-, Zitronen-, Limonenschale (im zweiten Destillationsschritt) und Gurke.

Geschmack: Der Gin weist ein schönes, klassisches, Wachholder-Aroma auf, er besitzt einen sanften und milden Finish.

Zusatz-Informationen: Martin Miller’s Dry Gin wurde 1998 von dem britischen Bon Vivant Martin Miller und zwei Freunden entwickelt, die es sich zur Aufgabe gemacht hatten, den ersten Super-Premium-Gin zu kreieren. Während andere Gin Produzenten sich damit rühmen, exotische, oft geheime Zutaten zu verwenden, konzentriert man sich bei Martin Miller’s auf einen eher klassischen Botanical-Mix und Gurke. Anschliessend wird der Gin mit purem Gletscherseewasser aus Island vermengt.

NO. 3 London Dry GinHolland / UK

Botanicals: Wachholder, Orangenschalen, Grapefruitschale, Engelwurz, Koriandersamen, Kardamomsamen.

Geschmack: Ausgewogener Wachholdergeschmack mit einer delikaten Zitrus-Note und einem Hauch von Gewürz. In der Nase gibt sein klassisch feines und vielseitiges Aroma jede Zutat Preis. Auch am Gaumen kommen die sechs Hauptkomponenten klar zum Tragen, was dem Gin einen fruchtig-würzigen und sehr erfrischenden Gesamteindruck verleiht.

Zusatz-Informationen: No. 3 London Dry Gin stammt vom ältesten Spirituosen- Unternehmen in London. Im Hause Berry Brothers & Rudd verfügt man folglich über viel Erfahrung, mit deren Hilfe der No. 3 London Dry Gin kreiert wurde. Sein aussergewöhnlich feines Aroma ist durch eine grosse Geschmacksvielfalt gekennzeichnet. Die stilvolle Flasche mit einem eingearbeiteten Schlüssel unterstreicht die Eleganz dieses Gins. Die Zutaten werden über Nacht eingelegt, um die volle Extraktion der essenziellen Ölen und Aromen zu garantieren. Nur so kann sichergestellt werden, dass bei der Destillation eine perfekte Balance der Aromen zustande kommt.

Mombasa Club Gin London Dry GinUK, London

Botanicals: Wacholderbeeren, Zimt, verschiedene Pfeffersorten, Cassia-Rinde, Angelikawurzel, Koriandersamen, Kümmel, Nelken u.a.

Geschmack: Dominiert wird das Bouquet von feinherbem Wacholder und schönen Pfeffernoten die wunderbar in würzig-exotischen Aromen integriert sind. Am Gaumen dominieren elegant süssliche Noten mit Spitzen von Wachholder, Anis, Nelken und wiederum Pfeffer mit eleganten Zitrusaromen. Der Abgang ist sehr charaktervoll aber dennoch angenehm weich, lang und anhaltend.

Zusatz-Informationen: Ursprünglich als exklusiver Gin für einen Club der Mombasaer Kolonialprominenz um 1890 in London hergestellt und nach Kenia verschifft, ist der Mombasa Club Gin heute glücklicherweise „nur“ noch wegen seiner hohen Qualität und seinem kolonialen Erscheinungsbildes exklusiv – 2011 wurde er in Brüssel auf der Concours Mondial mit der Goldmedaille ausgezeichnet. In diesem London Dry Gin schlägt das Herz Afrikas. Bemerkenswert ist die angenehme Milde des 41,5 % Vol. messenden Mombasa Club Gins, die das Geschmackserlebnis wunderbar harmonisch abrundet.

Haymans old tom Gin Old Tom GinUK, London

Botanicals: Wacholder, Orangen- und Zitronenschalen sowie verschiedene Beeren und Wurzeln.

Geschmack: Leicht gesüsster Gin, helle klare Farbe, mit intensiv ausgeprägten botanischen (Blumen-, Gewürz- und Frucht-) Noten und leichten Zitrus-Aromen. Milder, sehr ausgewogener Körper.

Zusatz-Informationen: Beim Hayman’s Old Tom Gin handelt es sich um das Spitzen- Produkt von Hayman’s Distillers in London, die 1820 von den Hayman-Brüdern gegründet wurden, deren Nachkommen heute die älteste Gin produzierende Familie Grossbritanniens stellen. In dieser Brennerei wird viel Wert auf traditionelle Herstellungsmethoden gelegt, da man der Ansicht ist, dass nur auf diese Weise die Qualitätsstandards erreicht werden können, die sie selbst von ihrem Gin verlangen. Der Hayman’s Old Tom Gin wird nach einem uralten Rezept aus dem Familienarchiv von Hayman’s hergestellt. Der Old Tom Gin erfreute sich im 19. Jahrhundert grosser Beliebtheit und wird wegen seines intensiven Geschmacks auch heute wieder von vielen Gin-Freunden sehr geschätzt. Gin- Freaks haben angefragt, ob es nicht möglich wäre, den Old Tom wieder zu beleben. So wurde dieser Gin widerentdeckt.

GIN Mare Mediterranean Gin Dry GinEspaña, Barcelona

Botanicals: Thymian aus Griechenland, Rosmarin aus der Türkei, Basilikum aus Italien und grüne Arbequina-Oliven aus Spanien, u.a.

Geschmack: Nase: Reiner Duft des Wacholders. Noten von Rosmarin und frische Akzente von Zitronenschalen. Mund: Dominiert der Wacholder daneben leicht pfeffrige Note. Rosmarin und frische Zitrusklänge komplettieren die exotische Aromakomposition.

Abgang: Äusserst mild und langanhaltend. Abschied mit einem leicht salzigen Hauch, ähnlich einer Brise am Mittelmeer. Ein sehr gut ausbalancierter Gin mit seinem äusserst komplexen Charakter.

Zusatz-Informationen: Der Gin Mare steht für die mediterrane Kultur und Leidenschaft. Sein aussergewöhnliches Aroma erhält er durch vier typisch mediterrane Zutaten. Eine 36-stündige Mazeration dieser Zutaten in Alkohol und deren anschliessende Re-Destillation im traditionellen Pot-Still-Verfahren sind das Geheimnis des einzigartigen Aromas des Gin Mare. Hat man einmal den ersten Schluck Gin Mare probiert, fühlt man sich sofort ans Mittelmeer versetzt. Sogar der Longdrink-Klassiker Gin Tonic wird mit dem Gin Mare zu einem ganz neuen Geschmackserlebnis.

The Duke Dry GinD, München

Botanicals: 13 ausgesuchte Kräuter und Gewürze aus rein biologischem Anbau. Speziell: Hopfen, Malz.

Geschmack: Zitrone und Orange, erdiger und dezenter Wacholder. Feine Noten von Lavendel. Würzig und sehr ausgewogen im Gaumen. Abgerundet typisch bayerisch durch Hopfenblüten und Malz.

Zusatz-Informationen: The Duke Gin wird in München hergestellt und fand schnell seine Anhähger auch über die bayerischen Landesgrenzen hinaus. Neben der Auswahl bester Zutaten ist die Destillation massgebend für Güte und Geschmack eines jeden Gins. Kräuter und Gewürze in einem Alkoholbad angesetzt, die so genannte Mazeration. Anschliessend wird das Mazerat in den kupfernen Kessel befördert und bei geringen Temperaturen aromaschonend destilliert. Handarbeit bestimmt die Gin Herstellung bei The Duke. Für die Weichheit und Reinheit des Geschmacks wird The Duke Munich Dry Gin zweifach im kupfernen Kessel gebrannt, damit auch die 45% Vol. leichtfüssig einhergehen. Anschliessend sorgen zwei Filtrationsdurchgänge für die Klarheit und Reinheit des Destillats.

Tanqueray Rangpur New Western Style Dry GinUK, London & Schottland

Botanicals: u.a. Rangpur Limette, Orange, Ingwer.

Geschmack: Sehr mild und aromatisch, rund und viel Zitrus. Im Abgang nochmals nachhaltig deutliche Zitrus-Note, begleitet von Wacholder und ein wenig Ingwer.

Zusatz-Informationen: Für den unverwechselbaren Geschmack dieser vierfach destillierten Gin-Innovation ist die in Indien beheimatete Pflanze Rangpur verantwortlich. Diese zählt zur Familie der Zitrusfrüchte und zeichnet sich durch ihren besonders saftigen Charakter verbunden mit einem intensiv-sauren Geschmack aus.

Haymans sloe Gin Sloe GinUK, London

Botanicals: Infusiert mit dem Gelee der Schwarzdornbeere.

Geschmack: Dunkelrote Farbe mit intensiven Fruchttönen von wilden Pflaumen und Kirschen und süss-herbem Geschmack.

Zusatz-Informationen: Sloe Gin entsteht traditionell durch die Anreicherung des Basis-Gin mit Schlehen, den ausgesuchten Früchten des Schlehdorns, die nach dem ersten Frost geerntet werden. Diese Gin Spezialität erfreut sich seit einigen Jahren zunehmender Popularität und lässt sich wunderbar pur, in Longdrinks oder Cocktails geniessen. Für den Hayman´s Sloe Gin werden sorgfältig ausgewählte, wilde englische Schlehenbeeren sanft für mehrere Monate in Hayman´s Gin eingelegt, bevor natürlicher Zucker zugesetzt wird.

Professor Cornelius Ampleforth's Bathtub Old Tom GinUK, London

Botanicals: Süsse wird nicht durch Zugabe von Zucker, sondern von Botanicals erreicht (Süssholz).

Geschmack: Mit Wachholder, Lakritz und spritzigen Zitrusfrüchten in der Nase und folgend auch im Mund, wirkt dieser Gin frisch und süsslich. Sehr rund und sanft mit einem tollen Körper. Im Abgang wird’s etwas würziger mit feinen Noten von schwarzem Pfeffer.

Zusatz-Informationen: Old Tom war früher ein Spitzname für Gin, angeblich basierend auf katzenförmigen Schildern (Tom Cats) die gegen Münzeinwurf Gin-Shots ausgaben. Heute versteht man darunter einen Gin im süßen Stil des späten 18. und frühen 19. Jahrhunderts. Professor Cornelius Ampleforth ist bekannt als der „verrückte Professor“ der Spirituosenszene. Er experimentiert seit Jahren zuhause mit alten und modernen Methoden und destilliert nun seit 2011 seinen Gin in alten kupfernen Pot Stills, seinen „Bathtubs“ (Badewannen).

Bols Corenwijn GeneverNiederlande, Amsterdam

Botanicals: Wacholder, Kümmel, Anis und Koriander sowie in den Niederlanden traditionell Johannisbeeren.

Geschmack: Zart-goldene Farbe, mit sanftem Mundgefühl und Aromen von Karamell, Vanille, Lakritz, Schokolade und floralen Tönen.

Zusatz-Informationen: Bereits 1575 begann die Familie Bols mit der Herstellung von Spirituosen und Likören. Das Haus Bols ist damit die älteste noch aktive Brennerei der Niederlande. Im Jahre 1664 begann die Firma dann mit der Produktion des zu dieser Zeit sehr angesehenen Genevers und der 1652 geborene Lucas Bols schaffte es, die Firma zu Weltruhm zu führen. Corenwijn ist eine Spirituose, die dem Genever-Stil aus dem 18. Jahrhundert sehr nahe kommt und ist eines der authentischsten niederländischen Produkte. Der Bols Corenwijn Steen erlangte durch die jahrelange Reifung in Limousin-Eichenfässern seine leicht goldene Farbe und seinen vorzüglichen Geschmack.